Bachblüten

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Lösen energetische Blockaden:
Die Blüten des „Star of Bethlehem“

Unter Bachblüten versteht man im Allgemeinen verschiedene nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel aus dem Bereich der Alternativmedizin. Die Präparate bestehen aus in Kombination oder einzeln verabreichten Essenzen der sogenannten Bachblüten, die vor allem bei leichten bis mittelschweren seelischen Erkrankungen bzw. Verstimmungen bzw. zur Vorbeugung solcher eingenommen werden können. Da Bachblüten ein reines Naturprodukt sind, werden sie speziell von Heilpraktikern gerne eingesetzt, aber auch homöopathisch ausgerichtete Ärzte greifen auf die Essenzen zurück. Aufgrund kaum vorhandener Nebenwirkungen und des sehr geringen Risikos einer Über- oder Falschdosierung werden die Medikamente häufig auch ohne die Anleitung von Ärzten oder Heilpraktikern gebraucht. In unserem Verzeichnis heilpraktikerpraxis.org findet sich eine deutschlandweite Auflistung einiger Heilpraktiker die mit Bachblüten therapieren, die mit Bachblüten therapieren.

Dargereicht werden Bachblüten üblicherweise in Form von Tropfen oder seltener als Globuli. Angeboten werden sowohl fertige Mischungen wie die Notfalltropfen als auch sog. Stockbottles, welche einzelne Blütenessenzen in hoch konzentrierter Form enthalten. Erhältlich sind Bachblüten in Apotheken, Reformhäusern oder Internet-Shops.

Historie der Bach-Blütentherapie

Die Bach-Blütentherapie ist eine sehr herkömmliche und traditionelle Form der Behandlung. Sie geht auf den englischen Naturheilkundler Dr. Edward Bach zurück, der die Essenzen aus 37 Blüten, sowie einer weiteren Essenz aus Fels-Quellwasser, bereits in den 1930er Jahren bestimmte und zur Behandlung seiner Patienten einsetzte. Seine insgesamt 38 Bachblüten-Essenzen umfassende Sammlung wurde von ihm systematisiert und jede Bachblüten-Essenz bestimmten seelischen Zuständen zugeordnet.

Aufgrund der Herkunft Dr. Bachs verbreitete sich die Therapie zunächst vor allem in Großbritannien, aber auch in Deutschland erfreut sie sich heutzutage großer Beliebtheit.

Das bekannteste Präparat sind, bis heute, die von Dr. Bach aus fünf Bachblüten hergestellten Notfalltropfen („rescue remedy“), die bei akuten Notsituationen aller Art verwendet werden können. Solche Notfallsituationen können neben depressive Verstimmungen oder Angstzustände auch Stresssituationen im Alltag sein, in denen sich die Betroffenen einer emotionalen Belastungssituation ausgesetzt sehen.

Zur Gewinnung und Verarbeitung der Blütenbestandteile wird noch heute gemäß den traditionellen Standards Dr. Bachs verfahren. Für die Notfalltropfen werden z.B. Kirsch-Pflaume, Weiße Waldrebe, Drüsentragendes Springkraut, Gelbes Sonnenröschen und Doldiger Milchstern mit der Koch- oder Sonnenmethode schonend in Wasser erwärmt, wodurch sich die heilende Energien der Blüten auf das Wasser übertragen.

Redaktion: Léa Gersindel
Letzte Aktualisierung: 22.1.2013

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